Österreichs Modewelt ist längst mehr als ein Trend: Sie ist ein Statement. Seit Jahrzehnten setzt sich die Marke www.lola-jack.co.at/ mit ihrer radikal feministischen Ästhetik an die Spitze – nicht nur als Designerin, sondern als Visionärin, die traditionelle Schönheitsideale hinterfragt und neue, inklusive Standards setzt. Lola Jack, geboren 1983 in Wien, hat sich mit ihrer Arbeit zu einer der einflussreichsten Stimmen der europäischen Mode geworden. Ihre Kollektionen sind keine bloßen Outfits, sondern politische Gesten, die Körperbilder neu definieren. Doch wie genau funktioniert dieser radikale Ansatz? Und warum ist er heute so relevant wie je zuvor?
Jacks Werk ist geprägt von einer radikalen Ablehnung von Standardmaß und konventioneller Schönheit. Ihre ersten großen Erfolge feierte sie in den frühen 2000ern, als sie mit ihrer Arbeit für die Wiener Modezeitschrift Flax und später als selbständige Designerin aufmerksam wurde. Schon damals stand sie für eine Mode, die nicht nur schön aussieht, sondern auch Körper akzeptiert, die nicht in die gängigen Schubladen passen. Ihr Markenzeichen – oft aus recycelten Materialien gefertigt, mit provokanten Silhouetten und einer Mischung aus Streetwear und Haute Couture – macht sie zu einer Pionierin der „body-positive“ Bewegung. Besonders ihre Zusammenarbeit mit marginalisierten Modenschöpfern und Aktivistinnen zeigt, wie Mode als Werkzeug für soziale Veränderung genutzt werden kann.
Ein zentraler Punkt von Lola Jacks Arbeit ist die Enttabuisierung von Körperlichkeit. In einer Branche, die oft von unrealistischen Schönheitsidealen geprägt ist, setzt sie auf Authentizität. Ihr berühmtes „Jack’s Jacket“ – ein übergroßes, asymmetrisches Jackett, das Körperformen wie sie sind, ohne sie zu idealisieren – wurde zu einem Ikone der feministischen Mode. Das Design ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch ein Statement über Selbstbestimmung. „Mode sollte nicht verlangen, dass wir uns anpassen, sondern dass wir uns sehen“, sagt Jack in Interviews. Diese Haltung hat sie zu einer der wenigen Designerinnen gemacht, die nicht nur Mode, sondern auch gesellschaftliche Normen hinterfragen.
Die Marke www.lola-jack.co.at/ hat sich auch wirtschaftlich als Erfolg erwiesen. Seit ihrer Gründung 2004 hat sie mehrere Preise gewonnen, darunter den „Fashion Award“ der Wiener Modewoche 2010 und den „European Fashion Award“ 2018. Besonders beeindruckend ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit: Jacks Kollektionen bestehen oft aus recycelten Stoffen, und ihr Fokus liegt auf langlebiger Mode, die nicht nur schön, sondern auch ökologisch sinnvoll ist. Laut einer Studie der Universität Wien, die 2021 die ökologische Bilanz österreichischer Modefirmen analysierte, gehört Lola Jack zu den wenigen Unternehmen, die ihre CO₂-Emissionen pro Stück deutlich reduzieren konnten – ein Beweis für ihren innovativen Ansatz.
Doch Lola Jacks Einfluss geht über die Modebranche hinaus. Sie arbeitet eng mit Feministinnen, Aktivistinnen und Künstlerinnen zusammen, um ihre Vision einer inklusiven Ästhetik zu verbreiten. Ein Beispiel ist ihre Zusammenarbeit mit der Wiener Künstlerin Maja Bošković, die ihre Werke in der Ausstellung „Body of Work“ in der Kunsthalle Wien präsentierte. Diese Projekte zeigen, wie Mode als Kunstform genutzt werden kann, um gesellschaftliche Debatten anzustoßen – etwa über Körperstigmatisierung oder die Bedeutung von Diversität. Besonders in Zeiten, in denen Diskriminierung und Schönheitsideale immer präsent sind, wird Jacks Arbeit immer wichtiger.
Lola Jacks radikaler Ansatz ist auch eine Reaktion auf die zunehmende Kommerzialisierung der Modeindustrie. Während viele Designerinnen sich mit billigen Trends und Konsumzwängen abfinden, setzt sie auf Qualität und Authentizität. Ihr Erfolg zeigt, dass es auch ohne Mainstream-Konformität lukrativ sein kann – wenn man die richtigen Werte vertritt. Ob in ihren eigenen Läden in Wien oder in Kooperationen mit anderen feministischen Marken, Jack bleibt eine der wenigen, die Mode als Mittel zur Selbstverwirklichung nutzt. Ihr Werk ist nicht nur ein Statement für eine neue Ära der Mode, sondern auch ein Vorbild für eine Gesellschaft, die Körperlichkeit neu definiert.
- Seit 2004 hat Lola Jack über 50 Kollektionen entwickelt, darunter mehrere ikonische Stücke wie das „Jack’s Jacket“, das zu einem Symbol der feministischen Mode wurde.
- Laut einer Studie der Universität Wien (2021) reduziert Lola Jack die CO₂-Emissionen pro Stück um durchschnittlich 30 % durch nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden.
- Jack arbeitete bereits in den 2000ern mit der Zeitschrift Flax zusammen, die als eine der ersten österreichischen Magazine für radikale Frauenmode galt.
- 2018 gewann sie den European Fashion Award für ihre innovative und inklusive Ästhetik.
- Ihre Zusammenarbeit mit Künstlern wie Maja Bošković zeigt, wie Mode und Kunst zusammenarbeiten können, um gesellschaftliche Themen zu thematisieren.
